Weltklasse im Club

Höhr Grenzhausen wird zum neuen Tennismekka

Autor: Yannick Born

Das Warten hatte ein Ende – zumindest für eine kleine Gruppe von Rot-Weissen Bundesligaspielern. Dustin Brown, Jan Choinski, Hazem Naw und Yannick Born zählten zu 12 glücklichen Tennisspielern, die bei den ersten Tennisturnieren nach der Corona-Pause antreten durften. Die neue Exo-Tennis Turnierserie ist eine Turnierserie von Exhibition Matches im Round-Robin Format und findet in der kleinen, aber feinen Stadt Höhr-Grenzhausen bei Koblenz statt. Die erste Auflage Anfang Mai generierte eine unglaubliche Aufmerksamkeit, womit niemand so wirklich rechnen konnte. Obwohl die Matches in Kurzsätzen bis 4 und mit der „No-Ad-Regel“ gespielt wurden, schienen nicht nur die Spieler, aber auch die Zuschauer an den Bildschirmen (auf den Plattformen Tennis Channel & Playsight) vermisst zu haben. Miterfinder und Organisator Rodney Rapson und sein Team betonen immer wieder, dass die Spieler im Fokus der Events stehen sollen und dies ist bis hierhin in jedem Fall gelungen. Jeder einzelne Spieler ist mehr als glücklich wieder auf dem Platz stehen und Wettkämpfe bestreiten zu dürfen. Darüber hinaus ist das restliche Teilnehmerfeld bestückt mit Hochkarätern, wie Davis-Cup Spieler Tim Pütz, Yannick Hanfmann (ATP 143), Benjamin Hassan (ATP 354), Rameez Junaid (ATP Doppel 62), Alexey Vatutin (ATP 227), Constantin Schmitz (ATP 614), Jean-Marc Werner (ehem. ATP 482) und Florian Broska (College). Nach den erfolgreichen ersten 3 Events, bei denen Hanfmann (2x) und Choinski triumphierten, haben die Organisatoren und Spieler entschieden 4 weitere Events in einem etwas anderen Format auszurichten. Darüber hinaus finden momentan auch in Atlanta, USA mehrere Exo-Tennis Serien mit Damen sowie Herren statt. Wir sind sehr gespannt, wie die nähere Zukunft von Exo-Tennis aussieht, aber würden uns natürlich auch sehr freuen, wenn die Tour früher als später wieder anfangen kann. 

 

Text: Yannick Born