Weltklasse im Club

Hämmerling TuS Sennelager: Freitag beim GHTC • Sonntag kommt der Rochusclub

Autor: Frank Hofen

„Wir haben von vielen Seiten großes Lob bekommen, denn Tennis-Bundesliga haben sie in Paderborn noch nicht erlebt", sagt Ralf Hämmerling, Namensgeber des Paderborner Neulings Team Hämmerling TuS Sennelager.

"Wenn Bürgermeister Michael Dreier von >unglaublichem Stolz< und einem >Hochgefühl für die  Sportstadt Paderborn<  spricht, dann zeigt das auf, dass unser Dabeisein in der Öffentlichkeit anerkannt wird“, so Ralf Hämmerling vom gleichnamigen Team des Aufsteigers TuS Sennelager. Die Begeisterung darüber ist beim Neuling inzwischen der Realität gewichen, denn es stehen große Herausforderungen an. Am morgigen Freitag ist es das Auswärtsspiel bei Badwerk Gladbacher HTC und zwei Tage später wird auf der Anlage des Paderborner TC Blau-Rot Allpresan Rochusclub Düsseldorf erwartet. „Das sind noch nicht die Mannschaften, gegen die wir punkten können“, so Marc Renner, „denn diese Teams kommen noch.“

Tennis-Bundesliga kommt in Paderborn gut an

Im morgigen Aufgebot von Teamchef Marc Renner ist seine Nummer eins, der Slowake Jozef Kovalik (ATP 165), noch nicht vorgesehen. Möglicherweise aber am Sonntag gegen die Düsseldorfer. Allerdings ist er noch im Turnier des mit knapp 70.000 Euro Preisgeld dotierten ATP-Challenger in Braunschweig und steht dort im Viertelfinale. Heutiger Gegner ist der ungesetzte 20-jährige Italiener Javier Barranco Cosano (ATP 328), ein durchaus schlagbarer Kontrahent für den 26-jährigen Bundesligaprofi des TuS Sennelager. Die Nummer eins am morgigen Freitag ist bei den Paderbornern daher der Russe Alexey Vatutin (ATP 202), der in Braunschweig nach seiner Auftaktniederlage ausgeschieden ist. Ihm folgen in der Formation der Portugiese Frederico Ferreira Silva (ATP 296), Dragos Dima (ATP 330/Rumänien), Manuel Guinard (ATP 355/Frankreich) und der 22-jährige Pole Jan Zielinski.

Chancen liegen in den Doppelpaarungen

Während in den Einzelpartien die TuS-Spieler nur Außenseiterchancen haben, ist im Doppel alles möglich. Hier wird der Niederländer David Pel (ATP-Doppel 124), der am letzten Sonntag mit dem im Einzel siegreichen Franzosen Arthur Rinderknech im Doppel gegen das Mannheimer-Duo Robin Kern/Andreas Beck gewinnen konnte, und erstmals Marcin Matkowski zum Einsatz kommen. Der Pole war bereits die Nummer sieben der Doppel-Weltrangliste und hat 17 Titel auf der ATP World Tour gewonnen. Zwar ist er bereits 38-Jahre, doch er ist ein Tennisprofi par excellence und macht jedes Team sportlich betrachtet besser.

Bildzeile: Ein gutes Turnier spielt derzeit Jozef Kovalik in Braunschweig, so dass er am Freitag in Gladbach fehlen wird. © Susanne Hübner

Bildzeile: Sein Debüt im >Trikot< des Bundesliga-Aufsteigers Team Hämmerlig TuS Sennelager gibt im ersten Auswärtsspiel bei Badwerk Gladbacher HTC der Pole Marcin Matkowski. © Jürgen Hasenkopf