Weltklasse im Club

Grün-Weiss Mannheim will in Aachen punkten

Autor: Tobias Becker

Auftaktsieg bei Team Hämmerling TuS Sennelager – und jetzt? Für den amtierenden deutschen Meister Grün-Weiss Mannheim geht’s am zweiten Spieltag bei Blau-Weiss Aachen um zwei Punkte.

Der Aufsteiger ist längst keine Unbekannte mehr, denn Aachen war vor zwei Jahren schon in der Bundesliga. Mannheims Teamchef Gerald Marzenell: „Aachen freut sich besonders auf die Liga. Sie sind damals unglücklich abgestiegen.“ Leicht wird es für die Mannheimer also beim ersten Heimspiel der Aachener nicht. Umso besser, dass Grün-Weiss auf ein starkes Team zurückgreifen kann. Marzenell: „Dusan Lajovic ist gestern Abend hier angekommen. Das hilft uns sehr.“ Der Serbe ist aktuell die Nummer 36 der ATP-Weltrangliste und spielte bereits drei Jahre in Mannheim. Marzenell: „Er kennt es in der Liga zu spielen und wir freuen uns wahnsinnig, dass er wieder für uns aufschlägt.“

Mit dabei ist auch Pedro Martinez Portero. Der spanische Neuzugang konnte am ersten Spieltag in Paderborn sein Einzel sowie an der Seite von Federico Delbonis das Doppel souverän gewinnen – trotz einer kurzen Nacht. Marzenell: „Er kam erst nachts um halb vier in Paderborn an. Sein Flug hatte viel Verspätung und dann war noch die Autobahn vollgesperrt. Wie er gespielt hat, war schon beeindruckend.“ Martinez Portero und Lajovic sind zwei der drei Neuzugänge, die der Meister im Gepäck hat.

Dritter Neuzugang mit Debüt für Mannheim

Der Dritte ist Jeremy Jahn, der mit Halle schon seit einiger Zeit in der Liga spielte und gegen Aachen erstmals für Grün-Weiss Mannheim auf dem Court steht. Marzenell: „Jeremy passt super ins Team. Er kennt die Jungs, die Liga und ist ein toller Teamplayer.“ Abgerundet wird das GW-Aufgebot in Aachen durch Andreas Beck und Robin Kern. Bei Aachen erwartet Teamchef Marzenell eine niederländisch-belgische Kombination: „Ich denke, sie werden mit Tallon Griekspoor, Thiemo de Bakker, Zizou Bergs und Yannick Mertens oder Yannick Reuter spielen.“ Nach dem Aachen-Spiel geht es für Mannheim zurück in die Heimat. Dort findet dann am Sonntag das erste Heimspiel gegen TC Großhesselohe statt.

Bild: HYP Yerlikaya Photography