Weltklasse im Club

Fragezeichen bei den Ostwestfalen

Autor: Frank Hofen

Es geht bereits jetzt zu diesem frühen Saison-Zeitpunkt um das Punktesammeln gegen den Abstieg. Da ist der Kölner THC Stadion Rot-Weiß am Freitag dem Gastgeber Team Hämmerling TuS Sennelager bereits um eine >Nasenlänge< voraus.

Anders geschrieben: Während die Domstädter am letzten Sonntag ihren ersten doppelten Punktgewinn gegen den Rochusclub Düsseldorf auf der Habenseite buchen konnten, erhielten die Ostwestfalen nur Lob für ihr couragiertes Spielen in den bisherigen zwei Begegnungen. Möglicherweise stärkt das das Selbstvertrauen, wenn das Hämmerling Team morgen gegen die Rot-Weissen und am Sonntag gegen den TC Großhesselohe anzutreten hat.


Sennelager hofft auf Kovalik

Die Hoffnungen ruhen dabei auch auf Jozef Kovalik (ATP 129), denn der Slowake laboriert an einer Knöchelverletzung. Die zwang ihn zu einer Turnierpause. Erst, wenn die endgültig auskuriert ist, wird er wieder spielen. „Dafür haben wir Verständnis“, sagt Marc Renner, „gleichwohl hoffe ich, dass er mich heute noch anruft und sein gesundheitliches ok gibt.“ Sein spielerisches Potential würden die Aussichten auf einen erfolgreichen dritten Spieltag erheblich verbessern. Eventuell debütiert auch sein Landsmann Alex Molcan (ATP 160) im Team Hämmerling, so dass diese beiden Einsätze durchaus reelle Siegchancen ergeben würden. Auf jeden Fall dabei sind der 20-jährige Jonas Forejtek (ATP 317), der ein Jahr ältere Antoine Cornut-Chauvinc (ATP 498) und der mit einem französischen Pass ausgestattete Israeli Daniel Culkierman (ATP 693).

 

Kölner THC Rot-Weiss kommt mit Tsitsipas

Die Entfernung zwischen der rheinischen Domstadt und der westfälischen Domstadt Paderborn beträgt rund 190 Kilometer, und die Rot-Weissen absolvieren bereits am heutigen Donnerstag die Anreise. Es wird aber nur eine kleine Gruppe sein, denn Teamchef Ralph Grambow ist noch auf der Suche nach einer spielstarken Formation. Fest eingeplant ist jedenfalls der 26-jährige Tscheche Adam Pavlasek (ATP 551), der frühere deutsche Davis Cup-Spieler Daniel Brands (ATP 949) und der griechische Jungprofi Tsitsipas. Allerdings ist das nicht der 22-jährige Weltranglisten-Vierte Stefanos, sondern dessen zwei Jahre jüngere Bruder Petros.


Bildzeile: In beiden Ligaeinsätzen für das Team Hämmerling TuS Sennelager bot Daniel Cukierman eine sehr gute sportliche Performance. © Ralf Meier