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Dustin Brown – ein interessanter Farbtupfer |
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Geschrieben von Dieter Koditek
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Montag, 6. September 2010 |
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Die Tennis-Bundesliga hat auch bei den US Open wieder Duftmarken gesetzt. Neben den üblichen Vertretern, die sich während der Sommermonate in der höchsten Spielklasse hierzulande ein Zubrot verdienen, ist ein junger Exot besonders in den Mittelpunkt gerückt. Niemand hatte bisher Notiz von ihm genommen. Aber nachdem er in Flushing Meadows durch einen Erfolg gegen den Spanier Ruben Rakirez Hidalgo die zweite Runde im Herren-Einzel erreicht hatte, widmeten viele deutsche Zeitungen dem 25jährigen Dustin Brown flugs eine längere Geschichte. Sie mussten sich beeilen, denn Browns nächster Gegner hieß Andy Murray, und der Weltranglisten-Vierte würde ihn – was sich schließlich auch als zutreffende Erwartung erwies – wohl schon wieder auf Normalmaß stutzen. |
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Novak Djokovic, Rafael Nadel und die Aufwertung der Doppel-Spezialisten |
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Geschrieben von Dieter Koditek
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Montag, 23. August 2010 |
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Die oftmals über die Schultern angesehenen Doppel-Spezialisten im Tennis-Zirkus dürfen sich aufgewertet fühlen. Zum ersten Mal seit 34 Jahren - 1976 erreichten Arthur Ashe und Jimmy Connors gemeinsam das Finale eines hochrangigen Turniers in Washington - traten die Nummer eins und die Nummer zwei der Einzel-Weltrangliste mal wieder gemeinsam zu einem Doppel-Wettbewerb an. Das Resultat: Rafael Nadal und Novak Djokovic scheiterten in Runde eins des Masters-Turniers in Toronto mit 7:5, 3:6, 8:10 an zwei einheimischen Nobodys namens Vasek Pospisil und Milos Raonic. |
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McEnroe gegen Ivan Lendl - der Ausflug in eine glorreiche Vergangenheit |
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Geschrieben von Dieter Koditek
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Montag, 9. August 2010 |
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Ivan Lendl kehrt noch einmal auf den Tennisplatz zurück. Demnächst bestreitet er in Paris, am Ort seiner größten Triumphe, einen Schaukampf gegen den einstigen Rivalen John McEnroe. Ivan who? So werden zumindest viele Vertreter, auch Tennisfans, der jüngeren Generation, fragen, die sich mit der Geschichte des vormals weißen Sports nicht sonderlich intensiv beschäftigen. Vielleicht ist ihnen auch der Name John McEnroe kein Begriff mehr. Denen sei an dieser Stelle eine Nachhilfestunde in Kurzform erteilt. |
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Die großen Sieger von heute kommen nicht mehr aus den Grand-Slam-Ländern |
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Geschrieben von Dieter Koditek
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Montag, 26. Juli 2010 |
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In Wimbledon, gleich beim Haupteingang, haben sie vor gut zwei Jahrzehnten eine Büste des dreimaligen Titelgewinners Fred Perry aufgestellt. Das Denkmal, das jetzt an anderer Stelle platziert ist, erinnert an den bislang letzten einheimischen Wimbledonsieger, der seine Erfolge in den Jahren 1934 bis 1936 feierte. Seither wartet das Gastgeberland vergeblich und schmerzvoll auf einen neuen Helden, der in die Fußstapfen Perrys treten könnte. Ein gewisser Roger Taylor, Bergarbeiter-Sohn aus Sheffield, war 1967 ganz nah dran. Seinen Einzug ins Endspiel vereitelte jedoch der Düsseldorfer Wilhelm Bungert, der ihn im Halbfinale in fünf hart umkämpften Sätzen niederrang und selbst seinen größten Erfolg feierte. |
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Verlust und Gewinn: Essens Rückzug und der Wimbledonsieg von Petzschner/Melzer |
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Geschrieben von Dieter Koditek
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Dienstag, 13. Juli 2010 |
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Da waren's nur noch neun. Kurz vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison machte das langjährige Mitglied der obersten Spielklasse wahr, was seit Wochen im Raum stand und allseits befürchtet worden war: ETuF Essen zog sein Team vom Spielbetrieb zurück. Das ist bedauerlich einerseits, weil der Klub vom Baldeneysee auf eine lange und gute Tradition in der Tennis-Bundesliga zurückblickt; und andererseits, weil die Auswirkungen für die verbliebenen neun Teams durchaus unangenehm waren und sind. Den Mannschaften beispielsweise, die in der laufenden Spielzeit Heimrecht gegen Essen gehabt hätten, entgeht nun eine Partie vor heimischem Publikum, was sowohl sportlich wie auch finanziell ein Nachteil ist. |
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